UMTS Verstäker: nützlich aber riskant

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Nach wie vor gibt es in Deutschland Gebiete, in denen die Abdeckung durch die Mobilfunknetze lückenhaft ist. Langsame und wackelige Telefon- und Internet-Verbindungen sind die Folge. Mobilfunk-Verstärker wie GSM- und UMTS-Verstärker (im englischen Repeater genannt) versprechen Abhilfe. Leider liegt ihr Einsatz in einer rechtlichen Grauzone.

Unbedingt die rechtlichen Bestimmungen beachten!

Der Betrieb von Mobilfunk-Verstärkern ist rechtlich knifflig. Generell erfordert der Betrieb von Mobilfunksende-Anlagen eine entsprechende staatliche Lizenz oder eine Erlaubnis der Mobilfunkbetreiber. Eine solche Erlaubnis ist von den Providern schwer zu bekommen, da das Risiko Netzstörungen zu verursachen hoch ist. Wer unerlaubt Sendeanlagen betreibt, oder Störungen im Mobilfunknetz verursacht, muss mit hohen Geldbußen und Schadensersatzklagen rechnen.

Einbau lieber Fachleuten überlassen

Kleine Indoor-Repeater für die Versorgung einzelner Innenräume stellen im Prinzip kein Problem dar, solange sie die maximal zulässige Sendeleistung nicht überschreiten. Bedauerlicherweise ist das für den Endverbraucher schwer zu überprüfen. Darüber hinaus ist es dringend erforderlich, auf eine korrekte Installation zu achten, um Störungen des Netzes zu vermeiden.

Fazit

Mit einem UMTS Verstäker lässt sich die Empfangsqualität von Telefon und Mobilfunk-Internet in schlecht abgedeckten Räumen deutlich verbessern. Dabei liegt das Haftungsrisiko ausschließlich bei Ihnen. Wägen Sie Risiken und Nutzen gründlich ab, und ziehen Sie im Zweifelsfall eine andere Lösung vor.

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